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Über die Unendlichkeit
ÜBER DIE UNENDLICHKEIT

Mit seinem neuen Film ÜBER DIE UNENDLICHKEIT fügt der vielfach ausgezeichnete Regisseur Roy Andersson seinem Werk ein neues Meisterwerk hinzu, ein filmisches Nachdenken über das menschliche Leben in all seiner Schönheit und Grausamkeit, seiner Pracht und seiner Einfachheit.
In ÜBER DIE UNENDLICHKEIT nimmt uns ein unverzagter Erzähler an die Hand und lässt uns traumgleich umherschweifen. Scheinbar nichtige Augenblicke verdichten sich zu intensiven Zeit-Bildern und stehen auf Augenhöhe mit historischen Ereignissen: Ein Liebespaar schwebt über das vom Krieg zerfressene Köln; auf dem Weg zu einem Kindergeburtstag muss ein Vater mitten in einem Wolkenbruch seiner Tochter die Schuhe binden; junge Mädchen beginnen einen Tanz vor einem Café und eine geschlagene Armee marschiert mutlos zu einem Gefangenenlager.
ÜBER DIE UNENDLICHKEIT ist sowohl Ode als auch Klage, ein Kaleidoskop all dessen, was ewig menschlich ist, eine unendliche Geschichte über die Verletzlichkeit unserer Existenz.

Darsteller: Lesley Leichtweis Bernardi, Tatiana Delaunay, Ania Nova u.a.
Schweden/Deutschland/Norwegen 2019 78 Min.

Startverschiebung!
ab Donnerstag, 17. September
Boot un Dood
BOOT UN DOOD

Hendriks Ehe gerät in Schieflage, als das Hochzeitsgeschenk – ein knallgelbes Kanu – verschwindet. Auf der Suche nach dem Boot gerät er in zwielichtige Gefilde, stolpert über Leichen und wird schon bald selbst zum Hauptverdächtigen in den Mordermittlungen der Kriminalpolizei. Schafft er es, das Boot zu finden, seine Unschuld zu beweisen und seine Ehe zu retten?

Darsteller: Erik Voß, Heidi Jürgens, Helge Tramsen, Dirk Böhling, Christian Richard Bauer, Peter Thoms, Tom Edebohls u.a.
Deutschland 2020 94 Min. ab 6 Jahre

Donnerstag, 2. April um 17.30 Uhr
Samstag, 4. April um 17.30 Uhr
Sonntag, 5. April um 15.00 Uhr
neue Termine folgen, sobald wir wissen, wann wir wieder öffnen dürfen!
Im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit und werden ggf. auch getauscht, bzw. zurückerstattet.
Schlingensief
SCHLINGENSIEF - IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN

Mit seinen „Heimatfilmen“, seinen Aktionen und Interventionen in Theater, Fernsehen, Oper und Kunst hat der Regisseur Christoph Schlingensief über zwei Jahrzehnte den kulturellen und politischen Diskurs in Deutschland mitgeprägt. Die renommierte Filmeditorin Bettina Böhler unternimmt in ihrem virtuos montierten und ungemein unterhaltsamen Regiedebüt den Versuch, den Ausnahmekünstler in seiner ganzen Bandbreite zu zeigen. Im Fokus steht der „Familienmensch“ (Schlingensief über Schlingensief), der in seinen Arbeiten gleichermaßen das Verhältnis zu den Eltern in Oberhausen und das Verhältnis zu Deutschland thematisiert. Der Film durchlebt die ganze Entwicklung Schlingensiefs: vom quasi pubertierenden Filmemacher im Kunstblutrausch, über den Bühnenrevoluzzer von Berlin und Bayreuth bis hin zum Bestsellerautor, der kurz vor seinem Tod die Einladung erhält, den Deutschen Pavillon in Venedig zu gestalten. Dabei überträgt sich die ungebändigte Energie des Proträtierten unwillkürlich auf die Zuschauer. In seinem zweifachen Jubiläumsjahr ist es an der Zeit, Christoph Schlingensief endlich (wieder) zu entdecken.

Dokumentarfilm
Deutschland 2020 130 Min. ab 12 Jahre

ab Donnerstag, 9. April im Programm
Der wunderbare Mr. Rogers
DER WUNDERBARE MR. ROGERS

Biopic über den populären Fernsehmoderator Fred Rogers, der vor allem mit seiner Kinderserie 'Mr. Rogers' Neighborhood' Berühmtheit erlangte. Im Film wird ein Journalist damit beauftragt, ein Porträt über den legendären Kinder-Entertainerzu schreiben. Im Zuge dessen lernt er, sich wieder zurück auf klassische Werte wie Güte und Mitgefühl zu besinnen und seinen Zynismus zu überwinden. Zwischen den Männern entsteht eine Freundschaft.

Darsteller: Tom Hanks, Matthew Rhys, Chris Cooper u.a.
USA 2019

ab Donnerstag, 16. April im Programm
Berlin Alexanderplatz
BERLIN ALEXANDERPLATZ

Dies ist die Geschichte von Francis. Auf der Flucht von Afrika nach Europa kentert er und rettet sich mit letzter Kraft an einen Strand der Mittelmeerküste. Dort schwört er dem lieben Gott, dass er von nun an ein guter, ein anständiger Mensch sein will. Bald führt Francis‘ Weg nach Berlin und jetzt ist es an ihm, seinen Schwur auch einzuhalten.
Doch die Lebensumstände als staatenloser Flüchtling machen es ihm nicht einfach. Das Schicksal wird ihn auf eine harte Probe stellen. Dann trifft er auf den zwielichtigen deutschen Drogendealer Reinhold und die Leben der beiden Männer verbinden sich zu einer düsteren Schicksalsgemeinschaft.
Immer wieder versucht Reinhold, Francis für seine Zwecke einzuspannen, immer wieder widersteht er. Schließlich wird Francis von Reinhold verraten und verliert bei einem Unfall seinen linken Arm. Francis wird von Mieze aufgenommen und aus seiner Verzweiflung gerettet. Die beiden verlieben sich und werden ein Paar. Seine Geschichte könnte sich nun eigentlich gut ausgehen. Doch Francis kann der Anziehung von Reinhold nicht widerstehen...

Darsteller: Welket Bungué, Jella Haase, Albrecht Schuch, u.a.
Deutschland 2019 140 Min.

ab Donnerstag, 16. April im Programm
Eine größere Welt
EINE GRÖSSERE WELT

Eine größere Welt – das ist es, was Corine entdeckt, als sie in der Mongolei während eines schamanischen Rituals in Trance fällt. Dabei war die Französin nur in die abgelegene Steppenregion gekommen, um im Rahmen ihrer Arbeit ethnographische Tonaufnahmen zu machen. Doch die Schamanin Oyun offenbart Corine, dass sie eine seltene Gabe besitzt, die ausgebildet werden muss. Zurück in Frankreich lassen die Erlebnisse in der Mongolei Corine nicht mehr los. Trotz des Widerstandes ihrer Familie kehrt sie in die Steppe zurück und begibt sich auf eine spirituelle Reise auf alten und vergessenen Wegen. Eine Reise, die ihr Leben und ihre westeuropäische Sichtweise für immer verändern wird.

Darsteller: Cécile de France, Tserendarizav Dashnyam, Ludivine Sagnier u.a.
Frankreich/Belgien 2018 99 Min. ab 12 Jahre

ab Donnerstag, 23. April im Programm
kein Filmplakat
THE GREAT GREEN WALL

Der wohl grünste Kampf gegen den Klimawandel: THE GREAT GREEN WALL erzählt die inspirierende Geschichte eines der ehrgeizigsten Klima-Projekte der Welt. Quer durch Afrika wird ein 8.000 km langer Gürtel aus Bäumen gepflanzt, der die Verwüstungen des sich verändernden Klimas aufhalten und Millionen von Menschen Nahrung, Arbeitsplätze und eine Zukunft bieten soll. Die Vollendung dieser Initiative würde ein neues Weltwunder bedeuten. Die renommierte malische Sängerin Inna Modja nimmt uns mit auf eine Reise entlang der Great Green Wall und spricht mit den Menschen über ihre Träume und Hoffnungen – wo sich Wörter schließlich erschöpfen, fängt Musik ihre Begegnungen auf. Auf der Reise durch den Senegal, Mali, Nigeria und Äthiopien generiert der Film in einer kollektiven, musikalischen Collage den Soundtrack der grünen Mauer: In THE GREAT GREEN WALL schlägt das Herz Afrikas im Takt der Zukunft unserer Welt.

Dokumentarfilm
Großbritannien 2019 92 Min.

ab Donnerstag, 22. April im Programm
Persischstunden
PERSISCHSTUNDEN

1942. Gilles, ein junger Belgier, wird zusammen mit anderen Juden von der SS verhaftet und in ein Lager nach Deutschland gebracht. Er entgeht der Exekution, indem er schwört, kein Jude, sondern Perser zu sein – eine Lüge, die ihn zunächst rettet. Doch dann wird Gilles mit einer unmöglichen Mission beauftragt: Er soll Farsi unterrichten. Offizier Koch, Leiter der Lagerküche, träumt nämlich davon, nach Kriegsende ein Restaurant im Iran zu eröffnen. Wort für Wort muss Gilles eine Sprache erfinden, die er nicht beherrscht. Als in der besonderen Beziehung zwischen den beiden Männern Eifersucht und Misstrauen aufkommen, wird Gilles schmerzhaft bewusst, dass jeder Fehltritt ihn auffliegen lassen könnte.
Inspiriert von wahren Begebenheiten, erschuf Regisseur Vadim Perelman („Haus aus Sand und Nebel“) mit PERSISCHSTUNDEN ein hochspannendes, wendungsreiches Drama, das eine packende und emotionale Geschichte vom menschlichen Überlebenswillen erzählt. In den Hauptrollen beeindrucken Lars Eidinger („25 km/h“) und Nahuel Pérez Biscayart („120 BPM“), die literarische Vorlage lieferte Wolfgang Kohlhaase. Seine Weltpremiere feiert PERSISCHSTUNDEN auf der Berlinale 2020.

Darsteller: Nahuel Perez Biscayart, Lars Eidinger, Marcus Calvin u.a.
Russland/Deutschland 2019

ab Donnerstag, 7. Mai im Programm
Love Sarah
LOVE SARAH - LIEBE IST DIE WICHTIGSTE ZUTAT

Sarah ist eine bekannte Londoner Konditorin. Als sie eines Tages unerwartet stirbt, hinterlässt sie ihrer Tochter Clarissa einen teuren Mietvertrag für einen Laden in Notting Hill und gleichzeitig damit auch den Traum ihrer Mutter, eine eigene Bäckerei zu eröffnen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Isabella und ihrer Oma Mimi versucht Clarissa nun, den Traum von Sarah zu verwirklichen.

Darsteller: Shannon Tarbet, Candice Brown, Celia Imrie u.a.
Großbritannien 2020

ab Donnerstag, 21. Mai im Programm
noch kein Plakat
ENFANT TERRIBLE

Als der 22-jährige Rainer Werner Fassbinder 1967 die Bühne des Antiteaters in München stürmt und kurzerhand die Inszenierung an sich reißt, ahnt niemand der Anwesenden, dass dieser dreiste Typ einmal der bedeutendste Filmemacher Deutschlands werden wird. Schnell schart der einnehmende wie fordernde Mann zahlreiche Schauspielerinnen, Selbstdarsteller und Liebhaber um sich. Er dreht einen Film nach dem nächsten, die auf den Festivals in Berlin und Cannes für Furore sorgen. Der junge Regisseur polarisiert: beruflich wie privat. Aber die Arbeitswut, die körperliche Selbstausbeutung aller Beteiligten und der ungebremste Drogenkonsum fordern bald ihre ersten Opfer.

Darsteller: Oliver Masucci, Katja Riemann, Hary Prinz u.a.
Deutschland 2020

ab Donnerstag, 4. Juni im Programm
Programmänderungen und Irrtümer möglich aber nicht beabsichtigt!
Kassenöffnungszeiten:
Montag bis Freitag ca. 14 -21 Uhr
Samstag und Sonntag ca. 12 - 21 Uhr
(c) 2019 Aladin Kino GmbH
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